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24 Prüfpunkte · DE · CH · AT

Sauber installiert.
Vollständig übergeben?

Montage, Hydraulik, Reglereinstellungen und Unterlagen gemeinsam mit dem Fachbetrieb prüfen – offene Punkte notieren und als Protokoll ausgeben.

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Abnahme vorbereiten

Projekt und Markt

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01 · Montage

Montage und Aufstellung

Zuerst werden sichtbare Ausführung, Aufstellort, Schall, Leitungswege und Entwässerung geprüft.

0/6
01Kritisch

Gerät standsicher und zugänglich

Innen- und Außengerät stehen fest, waagerecht und mit den erforderlichen Wartungsabständen.

Befestigung, Wartungsflächen und freie Luftführung gemeinsam am Gerät zeigen lassen.
02Kritisch

Kondensat und Abtauwasser

Die Ableitung ist frostsicher, schadlos und ohne gefährliche Eisbildung geplant und ausgeführt.

Ablaufweg und Frostschutz zeigen und im Übergabeprotokoll dokumentieren lassen.
03

Durchführungen und Abdichtung

Kernbohrungen, Außenwanddurchführungen, Feuchte- und gegebenenfalls Brandschutz sind sauber geschlossen.

Alle Wand- und Deckendurchführungen innen und außen gemeinsam kontrollieren.
04

Leitungen gedämmt und beschriftet

Hydraulik-, Kältemittel- und Kondensatleitungen sind vollständig gedämmt, geschützt und zuordenbar.

Offene Dämmstöße, UV-Schutz und Leitungskennzeichnung nachbessern lassen.
05

Körperschall entkoppelt

Gerät, Rohrleitungen und Wanddurchführungen übertragen keine auffälligen Vibrationen auf das Gebäude.

Schwingungsentkopplung im Betrieb zeigen und auffällige Übertragung protokollieren.
06Kritisch

Aufstellort entspricht Schallplanung

Position, Ausblasrichtung, Reflexionsflächen und Abstände entsprechen der projektspezifischen Schallprüfung.

Abweichungen zur Planung schriftlich bewerten und bei Bedarf neu nachweisen lassen.
01 · Sichtprüfung

Ausführung zeigen lassen

Leitungswege, Kondensat, Abdichtungen, Schwingungsentkopplung und Wartungsflächen gemeinsam am eingebauten System prüfen.

02 · Messwerte

Startwerte festhalten

Heizkurve, Volumenstrom, Anlagendruck, Heizstabgrenzen und Zählerstände bilden die Ausgangslage für die erste Betriebskontrolle.

03 · Übergabe

Bedienung selbst testen

Störung quittieren, Temperaturen ablesen und Ansprechpartner finden: Die Einweisung ist erst vollständig, wenn der Betreiber die wichtigsten Schritte verstanden hat.

Abnahme beginnt nicht erst mit der Unterschrift

Planen Sie genügend Zeit und gutes Licht ein. Gehen Sie die Anlage von außen nach innen ab und notieren Sie Abweichungen direkt am betreffenden Prüfpunkt. Mündliche Zusagen sollten mit Zuständigkeit und Termin in das Übergabeprotokoll aufgenommen werden.

„Später erledigen wir das“ wird erst belastbar, wenn Arbeit, Verantwortlicher und Frist schriftlich feststehen.

Werkseinstellung ist keine Gebäudeoptimierung

Bei der Inbetriebnahme braucht die Anlage plausible Startwerte. Die endgültige Optimierung erfolgt jedoch unter realen Winterbedingungen. Deshalb müssen Heizkurve, Heizgrenze, Pumpen- und Heizstabparameter dokumentiert sein.

Ändern Sie später nur einen Parameter gleichzeitig und greifen Sie nicht ohne Fachwissen in Sicherheits- oder Servicemenüs ein.

Dokumentation schützt die Betriebsqualität

Ein Hydraulikschema, berechnete Abgleichwerte und ein vollständiges Inbetriebnahmeprotokoll helfen nicht nur bei Reklamationen. Sie ermöglichen auch Wartung, Fehlersuche und eine nachvollziehbare Effizienzkontrolle über viele Jahre.

Die erste Heizperiode gehört zum Projekt

Vereinbaren Sie bereits bei der Übergabe eine Nachkontrolle. Dann können Laufzeiten, Heizstab, Zählerstände, Raumkomfort und Heizkurve auf Basis realer Betriebsdaten ausgewertet werden. In der Schweiz sieht das WPSM eine nachfolgende Betriebskontrolle vor.

Prüfgrundlage

Geordnete Übergabe
statt Schlüsselübergabe.

klimaaktiv · Inbetriebnahme und Übergabe klimaaktiv · Wegweiser gute Installation BWP · Dokumentation, Inbetriebnahme und Unterweisung WPSM · Inbetriebnahme- und Nachkontrollprotokoll Verbraucherzentrale · Abgleich dokumentieren

Nach der Übergabe

Wartung und Nachkontrolle
rechtzeitig planen.

Servicepass anlegen