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Vorlauf · Außentemperatur · Komfort

Heizkurve senken.
Nicht den Komfort.

Der Optimierer übersetzt reale Temperaturpunkte in eine sichtbare Kurve und schlägt genau eine nachvollziehbare Änderung vor – ohne herstellerspezifische Menüs zu erraten.

Gebäude und Heizflächen

Zwei Punkte definieren die Modellkurve.

Herstellerneutral
Wärmeübergabe
01AußenbedingungenLokale Auslegung und Heizgrenze eintragen
02Aktuelle KurvenpunkteKeine Hersteller-Steigung erraten – reale Temperaturen verwenden

Heizkörper: Raumweise Leistung und Durchfluss bestimmen die niedrigste mögliche Kurve.

03Beobachtung dokumentierenWetter und Komfort gemeinsam betrachten
Wann passt der Komfort nicht?

Steigung oder Niveau?

Das Wetter zeigt,
welcher Hebel passt.

Nur bei Frost falsch

Steigung prüfen

Passt der Komfort bei mildem Wetter, aber nicht an sehr kalten Tagen, betrifft die Korrektur vor allem den oberen Winterpunkt.

Immer zu warm oder kalt

Niveau prüfen

Zeigt sich die gleiche Abweichung über mildes und kaltes Wetter, ist eine kleine parallele Verschiebung plausibler.

Nur ein Raum betroffen

Hydraulik prüfen

Einzelräume werden zuerst über Heizfläche, Ventil und Durchfluss untersucht – nicht durch mehr Temperatur für das ganze Haus.

Kontrollierter Wintertest

Sieben Tage.
Eine Änderung.

Der Test ist kein Wettrennen zur niedrigsten Zahl. Ziel ist die niedrigste Kurve, bei der alle Räume zuverlässig komfortabel bleiben.

  1. Tag 0Ausgangszustand sichernKurvenwerte, Zeiten, Raumtemperaturen und Zählerstände notieren.
  2. Tag 1Eine kleine KorrekturJe nach Muster nur Winterpunkt oder beide Kurvenpunkte verändern.
  3. Tag 2–4Stabil beobachtenReferenzräume, Außentemperatur, Vorlauf und Verdichterverhalten erfassen.
  4. Tag 5–7EntscheidenBeibehalten, zurücknehmen oder erst bei vergleichbarer Witterung weiter testen.

Nicht über die Heizkurve lösen

Vier Probleme mit
einer anderen Ursache.

01

Einzelner kalter Heizkörper

Ventil, Luft, Verschlammung, Durchfluss oder fehlender Abgleich prüfen.

02

Warmwasser reicht nicht

Speicher, Ladezeiten und Warmwasserregelung getrennt von der Raumheizung betrachten.

03

Häufiges Takten

Mindestleistung, Volumenstrom, geschlossene Kreise, Hysterese und Hydraulik gemeinsam bewerten.

04

Störung oder Sicherheitsfunktion

Keine Fehlermeldung durch höhere Temperaturen kaschieren; Herstellerweg oder Fachbetrieb nutzen.

Häufige Fragen

Heizkurve verständlich
statt geheimnisvoll.

Was ist die Heizkurve einer Wärmepumpe?+

Die Heizkurve ordnet einer Außentemperatur eine erforderliche Vorlauftemperatur zu. Je kälter es draußen wird, desto wärmer muss in der Regel das Heizwasser werden. Die genaue Darstellung und Bezeichnung unterscheidet sich je Hersteller.

Wie erkennt man eine zu hohe Heizkurve?+

Typische Hinweise sind zu warme Räume trotz drosselnder Thermostatventile, unnötig hohe Vorlauftemperaturen und möglicherweise schlechtere Effizienz. Ein einzelner warmer Tag reicht jedoch nicht; Wetter und Komfort sollten mehrere Tage dokumentiert werden.

Was ist der Unterschied zwischen Steigung und Niveau?+

Die Steigung verändert vor allem den Unterschied zwischen mildem und kaltem Wetter. Eine Niveau- oder Parallelverschiebung hebt beziehungsweise senkt die ganze Kurve. Herstellerregler können diese Begriffe anders umsetzen.

Soll ich die Heizkurve erhöhen, wenn nur ein Raum kalt bleibt?+

Nicht sofort. Bleibt nur ein Raum kalt, sollten dort zuerst Ventil, Durchfluss, hydraulischer Abgleich und Heizflächenleistung geprüft werden. Eine globale Anhebung macht sonst alle anderen Räume unnötig wärmer.

Wie lange sollte man nach einer Änderung warten?+

Bei stabiler Wetterlage sind drei bis fünf Tage eine brauchbare Beobachtungszeit. Fußbodenheizungen reagieren oft träger. Immer nur eine Einstellung ändern und Ausgangswerte dokumentieren.

Weiterführende Grundlagen

Effizienz im Betrieb
sauber einordnen.

Verbraucherzentrale · Effizienz einer Wärmepumpe klimaaktiv · Wärmepumpe und niedrige Vorlauftemperatur EnergieSchweiz · Wärmepumpen im Gebäude

Wirkung messen

JAZ, Starts und
Heizstab danach prüfen.

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