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Investition · Betrieb · Lebenszyklus

Wann rechnet sich
die Wärmepumpe wirklich?

Gesamte Investition und ohnehin nötige Ersatzheizung auseinanderhalten – dann laufende Kosten über bis zu 30 Jahre vergleichen.

Markt auswählenWährung und Beispielwerte wechseln. Alle Eingaben bleiben editierbar.

Deutschland · Preisstand August 2026: Die Energie- und Investitionswerte sind ein konsistentes Startbeispiel. Bitte durch eigene Angebote, Tarife und nur schriftlich bestätigte Förderung ersetzen.

01
Investition fair abgrenzenNicht nur den Gerätepreis, sondern das vollständige Projekt eintragen.

Warum die Alternative zählt: Ist die alte Heizung ohnehin am Ende, sollte nicht die gesamte Wärmepumpe gegen null gerechnet werden, sondern der Mehrpreis gegenüber einer realistischen Ersatzlösung.

02
Jährliche Kosten vergleichenEnergie und Wartung jeweils für Wärmepumpe und Vergleichsheizung.
Wärmepumpe
Vergleichsheizung
03
Szenario einstellenKeine Prognose: zwei frei veränderbare Preisentwicklungen.
01 · Investition

Der Mehrpreis entscheidet

Ist die alte Heizung ohnehin fällig, ist ihr realistischer Ersatzpreis Teil der Vergleichsbasis. Nur gegen „weiter wie bisher für null Euro“ zu rechnen verzerrt die Amortisation.

02 · Betrieb

Eigene Rechnungen nutzen

Strom, Brennstoff und Wartung aus echten Angeboten oder mehreren Abrechnungsjahren eintragen. Prospektwerte sind kein Ersatz für den Wärmebedarf des Gebäudes.

03 · Zeitraum

20 Jahre sichtbar machen

EnergieSchweiz nutzt in seinem Heizungsvergleich ebenfalls eine angenommene durchschnittliche Lebensdauer von 20 Jahren und betrachtet Investition, Betrieb, Unterhalt und Energie gemeinsam.

Amortisation ist nicht Wirtschaftlichkeit

Die Amortisationszeit beantwortet nur, wann die kumulierten Einsparungen eine Mehrinvestition rechnerisch erreichen. Sie sagt nicht automatisch, welches System über die Lebensdauer günstiger ist. Deshalb zeigt der Rechner zusätzlich die gesamten Zahlungen beider Varianten und den Saldo am Ende des gewählten Zeitraums.

Das Umweltbundesamt empfiehlt bei Wirtschaftlichkeitsvergleichen die relevanten Lebenszykluskosten zu berücksichtigen: Anschaffung, Energie, Wartung und weitere Folgekosten. Finanzierung, Steuerwirkung, Restwert und ungeplante Reparaturen bleiben hier bewusst außerhalb des Schnellchecks.

Vier Zahlen, die belastbar sein müssen

  • Vollständiger Projektpreis der Wärmepumpe inklusive Nebenarbeiten.
  • Schriftlich bestätigte Förderung – nicht der maximal beworbene Fördersatz.
  • Realistische Kosten einer ohnehin notwendigen Ersatzheizung.
  • Jährliche Energie- und Wartungskosten beider Varianten.

Für die Wärmepumpe sollten erwarteter Stromverbrauch, Wärmepumpentarif, Grundpreis und möglicher Heizstabeinsatz zusammenpassen. Bei der alten Heizung gehören Brennstoff, Schornsteinfeger, Wartung und typische Hilfsenergie in die Vergleichskosten.

Preissteigerungen sind Szenarien

Niemand kennt Energiepreise in 10 oder 20 Jahren. Zwei getrennte Änderungsraten zeigen deshalb keine Vorhersage, sondern eine Wenn-dann-Rechnung. Testen Sie mindestens ein konservatives, ein neutrales und ein für die Wärmepumpe ungünstiges Szenario.

Wenn das Ergebnis nur bei extremen Preisannahmen positiv wird, ist es keine robuste Investitionsentscheidung.

Technik bleibt die Voraussetzung

Eine günstige Rechnung rettet keine falsch ausgelegte Anlage. Heizlast, Vorlauftemperatur, Heizflächen, Schall, Hydraulik und Modellleistung müssen vorher plausibel sein. Die tatsächlichen Verbrauchswerte der ersten Heizperiode entscheiden anschließend, ob die Kalkulation erreicht wird.

Rechengrundlage

Lebenszyklus statt
Einzelpreis.

Umweltbundesamt · Lebenszykluskosten EnergieSchweiz · Heizungsersatz über 20 Jahre klimaaktiv · Kosten neuer Heizungen KfW · aktuelle Heizungsförderung

Nächster Schritt

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und auch das Angebot?

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