Warum überhaupt ein Kältemittel?

Das Kältemittel kann bei niedriger Temperatur verdampfen und bei höherem Druck wieder verflüssigen. Genau dieser Phasenwechsel ermöglicht den Wärmetransport zwischen Umweltquelle und Heizsystem.

Unterschiedliche Stoffe besitzen unterschiedliche Drucklagen, Einsatzgrenzen, Klimawirkungen und Sicherheitsanforderungen. Die Geräteauslegung muss vollständig zum eingesetzten Kältemittel passen.

R290: effizient und klimafreundlich, aber brennbar

R290 ist die technische Bezeichnung für Propan. Das Umweltbundesamt beschreibt es als natürliches Kältemittel ohne Ozonabbaupotenzial und mit sehr geringem Treibhauspotenzial. Moderne Wärmepumpen mit R290 werden für verschiedene Wärmequellen angeboten.

Propan ist gleichzeitig hochentzündlich. Deshalb müssen Sicherheitsbereiche, Aufstellung, Lüftung, Zündquellen und Servicezugang den Herstellerangaben und geltenden Regeln entsprechen. Das ist kein Grund zur Panik, aber ein Grund für saubere Planung.

Was die F-Gas-Verordnung verändert

Die EU-Verordnung 2024/573 beschränkt fluorierte Treibhausgase schrittweise stärker. Für manche Gerätegruppen gelten ab bestimmten Jahren Verbote nach Bauart, Leistung und Treibhauspotenzial des Kältemittels.

Für Käufer bedeutet das nicht, dass jede bestehende Anlage sofort unzulässig wird. Wichtig sind Verfügbarkeit von Service und Kältemittel, die langfristige Strategie des Herstellers und die Frage, welche Regeln für das konkrete Gerät gelten.

Diese Fragen gehören ins Angebot

Fragen Sie nach Kältemittel, Füllmenge, Sicherheitsbereich, Installationsvorgaben und Qualifikation des Servicebetriebs. Lassen Sie sich erklären, welche Bauteile im Kältemittelkreis vor Ort verbunden werden und wer im Störungsfall zuständig ist.

  • Kältemittel und GWP
  • Füllmenge und Bauart
  • Sicherheitsabstände
  • Service- und Ersatzteilkonzept
Nicht ein einzelnes Kürzel entscheidet, sondern das sichere und langfristig betreubare Gesamtsystem.